Maxmûr Homepage


 

 

GRUESSE AUS MAXMUR

 

EINE LEBENDIGE BRÜCKE ZWISCHEN OST UND WEST

Das Flüchtlingscamp Maxmur im Irak sucht Partnerschulen

 

Das Flüchtlingscamp Maxmur liegt im Norden des Irak in der Naehe der Stadt Maxmur Es ist die siebte Station einer Odysee, die vor zehn Jahren in der Türkei ihren Anfang genommen hat. Damals, Anfang der 90er Jahre hatte der türkische Staat mit seiner brutalen Vernichtungs- und Vertreibungspolitik Millionen von Kurden zur Flucht gezwungen. In Gegensatz zu den vielen, die in den Westen der Türkei und nach Europa geflohen sind, suchten die Menschen, die heute in Maxmur leben, nach einem sicheren Platz in Kurdistan.

Doch in den folgenden Jahren mussten wir erleben, dass der Arm der Türkei bis weit nach Südkurdistan/ Irak reicht. Immer dann, wenn wir uns gerade etwas an einem neuen Platz eingerichtet hatten, fingen die Repressionen und die Gewalt von Neuem an. Und so blieb uns betztendlich keine andere Wahl, als im Irakischen Staatsgebiete um Aufnahme zu bitten.

Trotz aller geographýschen Unwirtlichkeiten sind wir seit fünf Jahren damit beschaeftigt, in dieser heissen Wüstenlandschaft das Leben lebenswert zu machen. Dazu gehört an erster Stelle der Aufbau eines Schulwesens. Nachdem wir die erste Schule aus eigener Kraft errichtet hatten, half uns der UNHCR bei dem Bau weiterer. Inzwischen hat das Camp neben drei Grundschulen auch eine Mitteischule und ein Gymnasium. Maxmur ist zur Zei da die Türke noch immer keinen muttersprachlichen Unterricht für kurdische Kinder an staatlichen Schulen erlaubt, der einzige Ort, wo ausschliesslich in Kurdisch(Kurmanci  mit lateinischem Alphabet) unterrichtet wird. Die inzwischenetwa 3100 SchülerInnen unterrichten 92 Lehrerinnen und Lehrer, die nebenbei noch das gesamte Unterrichtsmaterial anfertigen. – Und das alles auf freiwilliger ehrenamtlicher Basis.

 



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